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Hügelgräber

Im angrenzenden Rodheimer Vorderwald weist eine gut erhaltene Gruppe Hügelgräber darauf hin, dass die hiesige Gegend bereits in frühester Zeit durch Menschen besiedelt war. Hügelgräber (fachsprachlich “Tumuli” genannt) stammen in der Regel aus der Bronzezeit zwischen 1800 und 700 v.Chr. zwischen 1800 und 700 v.Chr. Die Hochphase des Gräberbaus in Mitteleuropa (ca. 1600 bis 1300 v.Chr.) wird daher auch “Hügelgräberbronzezeit” genannt.

Diese Gräber der Vor- und Frühgeschichte sind oft gut zu erkennen, werden aber dennoch leicht übersehen. Sie entstanden meist durch einfache kreisrunde Aufschüttungen von Erde und wurden in der Regel auch gruppenweise beieinander angelegt. In der Umgebung von Köppern sind sie nur noch in den Wäldern aufzufinden, dort wo sie nicht vom Ackerbau eingeebnet wurden. 

Neben diesem Gräberfeld im Vorderwald existieren rund um Köppern noch weitere Gräber im Spießwald, im Tannenwald und an den Wältersgräben. Überörtlich ist außerdem das Grabhügelfeld von Oberursel-Bommersheim als wichtigster Fundort im Kreis Hochtaunus bekannt geworden.