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Photo: Alfred Hock

Chaussee

Köpperner Bezeichnung der Köpperner Straße vom Friedrichsdorfer Berg (am Spießwald) bis zur Erlenbachbrücke.

köpperner Chaussee

Die romantische Lindenallee der Köpperner Chaussee v.1927 Richtg. Zentrum. Alle Linden wurden 1974 gefällt und durch Platanen ersetzt.

Chausseen hat man in der Landgrafschaft Hessen-Homburg erst unter Landgraf Friedrich VI. Josef von 1820 –1829 nach den Nachbardörfern angelegt. Es wurden Chaussee- und Brückengelder erhoben.

1826 wird die Chaussee-Brücke in Köppern über den Erlenbach gebaut.

Aus dem Köpperner Kirchenbuch ist zu entnehmen: „Im Jahr 1826 ist die Chaussee von dem hiesigen Orte auf den Berg nach Friedrichsdorf angeleget, desgleichen auch aus der Casse unsers vielgeliebten Souverin Landgrafen Friedrich Joseph die Brücke nahe am Ort ufgebaut worden.“

An der Stelle der Brücke befand sich vorher eine Furt durch den Erlenbach. Vermutlich stehen die Häuser Köpperner Straße 76, 78 und 80 deshalb so weit von der Durchgangsstraße entfernt, weil die ehemalige Hauptstraße durch Köppern in einem Bogen in die Furt einbog. Die Häuser auf der rechten Erlenbachseite wurden erst nach dem Bau der Chausee gebaut. (Winter und Weidinger)

Lit.: Lotz,F.:Geschichte d. Stadt Homburg, 1972, Band II, S.443 bzw. See, G.: Familienbuch Köppern Taunus, Troisdorf 1983, S.7-35

Quelle: Köppern von A-Z, Autor August Will