Mit Abstand aktiv – Lebendiges Köppern nimmt die Arbeit wieder auf

Die aktuelle Krise durch Covid-19 verlangt auch dem Verein Lebendiges Köppern einiges an Herausforderungen ab. Ist es doch sonst ein wichtiges Vereinsanliegen, die Köpperner bei verschiedenen Aktivitäten möglichst zahlreich zusammenzubringen, verlangen die krisenbedingten Auflagen jede Menge Improvisation von allen Beteiligten.

Vergangenes Wochenende haben sich bewusst wenige Aktive zusammengefunden und sich aufgeteilt, um gleichzeitig und unter Einhaltung des geltenden Abstandsgebotes an zwei beliebten Vereinsprojekten zu arbeiten.

Im Rahmen der traditionellen Frühlingsaktion „Köppern blüht auf“ traf sich ein kleines aber fleißiges Arbeitsteam an der Brücke über den Erlenbach. Unter der fachkundigen Aufsicht des ursprünglichen Initiators der Aktion, Manfred Schweitzer, hat das Team der fleißigen Helfer, Richarda Schiefelbein, Ulla Röser, Victoria Walbröhl und Reiner Stock die Blumenkästen mit frischer Erde und schönen Blumen bestückt. Unterstützt wurden sie von Georg Schmidt an der Brücke über der Köpperner Straße sowie von Rainer Ehlich am Geländer am Mühlgraben am Köhlerweg.

Auch dank der pünktlichen Lieferung der Blumen durch die Firma Gartenbedarf Schneider und der bereitgestellten Tische und Bänke der Ev. Kirchengemeinde Köppern ist der Ort nun ein wenig bunter, und die Bürger können sich bis in den Herbst hinein an den Blumen erfreuen.

An anderer Stelle gingen Vater und Sohn, Eckhard und Johannes Kowalski am historischen und denkmalgeschützten Mühlgraben ans Werk. Mittels eines schweren Hammers wurden die Haltestangen zur Sicherung der Uferbefestigung tiefer in den trockenen Boden verankert und einzelne Zwischenräume mit Ästen wieder verfüllt.

Außerdem wurden die bereits abgestumpften Enden der Stangen noch ein wenig abgeklebt, damit sich niemand an den Stangen verletzen kann. Dies wird bei den regelmäßigen Kontrollgängen, die beide gerne unternehmen in den kommenden Wochen immer wieder kontrolliert werden.

Auch wenn es wegen der aktuellen Bedingungen etwas ungewohnt war, gingen alle Freiwillige mit einem guten Gefühl in das weitere Wochenende und planen schon die nächsten Aktionen.

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